General, Probe & Musik!

Ein kurzes Probengespräch mit GMD Florian Merz

veröffentlicht am 8. September 2017 09:19 Uhr

Bad Elster/CVG. Im Zuge der derzeitigen Proben kurz vor dem heutigen Eröffnungskonzert der 17. Chursächsischen Festspiele im König Albert Theater haben wir den Dirigenten, Herrn GMD Florian Merz, ganz kurz zum Programm befragt, um etwas mehr über die musikalische Orchesterarbeit im Vorfeld zu erfahren. Viel Vergnügen!

Was ist die schönste Stelle des Konzertes?
Der erste Ton: Mit dem einsamen, von der 1. Trompete gespielten »a« der Rienzi-Ouvertüre öffnet sich nicht nur die vielfältige Welt dieser Oper, sondern auch das ersten Symphoniekonzert, die 17. Chursächsischen Festspiele und die ganze Spielzeit.

Was ist die grösste Herausforderung des Programms?
Die Entdeckung der unbekannten, frühen Dvořák-Symphonie: gänzlich auch für das Orchester neu, bedarf es viel Probenarbeit, um den Funken auf die Musiker zu übertragen und letztlich dadurch das Publikum zu begeistern.

Warum der Titel …?
Alle drei Komponisten – Wagner, Liszt, Dvořák sowie die beiden ausführenden Orchester und der Veranstaltungsort (inkl. dem Wiederholungskonzert am 20.09. in Karlovy Vary anlässlich deren Dvořák-Festivals) verbindet eins: alle kommen »Aus dem Herzen Europas«.

Welches Werk möchten Sie unbedingt auch zukünftig aufführen?
Die »Rienzi«-Ouvertüre habe ich bereits oft dirigiert, so dass ich mich für »meinen« Dvořák entscheide.

Welche Partitur liegt zur Zeit in Ihrem Arbeitszimmer?
Es kommt zum Spielzeitbeginn immer viel: Derzeit lerne ich Brahms 2. - und entdecke dabei auch vieles aus dem Herzen Europas ;-)