General, Probe & Musik!

Ein kurzes Probengespräch mit GMD Florian Merz

veröffentlicht am 12. September 2019 09:14 Uhr

Bad Elster/CVG. Im Zuge des Festkonzertes zum 200. Geburtstag von Clara Schumann sowie der sprudelnden Eröffnung der 19. Chursächsischen Festspiele und den derzeitigen Proben kurz vor dem Symphoniekonzert »Fanny Clara« am Freitag, den 13. September im König Albert Theater haben wir den Dirigenten, Herrn GMD Florian Merz, kurz zum Programm befragt, um etwas mehr über die musikalische Orchesterarbeit im Vorfeld zu erfahren. Viel Vergnügen!

Was ist die schönste Stelle des Konzertes?
Der Finalsatz des Klavierkonzertes beflügelt in Gänze, wie ein großes Fest!

Was ist die größte Herausforderung des Programms?
Das Zusammenspiel des Orchesters mit einem historischen Hammerflügel – wie heute bei Clara Schumanns Klavierkonzert - fordert alle Mitwirkenden bzgl. der Klang– und Tongebung, wofür der Dirigent verantwortlich ist. Dabei gilt es, trotz des größer besetzten Orchesters, wie von Clara beabsichtigt den wahrlich zauberhaften, intimen Momenten des Hammerflügels genügend Raumentfaltung zu geben.

Warum der Titel »Fanny Clara«?
Zum heutigen 200. Geburtstag von Clara Schumann spiegeln wir ihr persönliches Umfeld. Da lag das kleine Wortspiel als heitere Geburtstagsnote auf der Hand…

Welches Werk möchten Sie unbedingt auch zukünftig aufführen?
Mendelssohns 1. Symphonie! Das Werk entstand an seiner Lebensschnittstelle von Jugend und früher Reife und gibt mir – altersunabhängig - immer wieder Kraft, Elan und Frische.

Welche Partitur liegt zur Zeit in Ihrem Arbeitszimmer?
Die Smetana-Oper »Libuše« - ein Traum von mir, diese wohl tschechischste aller Opern in Bad Elster aufführen zu dürfen ...

Herr Merz, wir danken Ihnen für dieses Probeninterview!