General, Probe & Musik!

Ein kurzes Probengespräch mit GMD Florian Merz

veröffentlicht am 14. Dezember 2018 09:06 Uhr

Bad Elster/CVG. Im Zuge der derzeitigen Proben kurz vor dem Symphoniekonzert »Weihnachtssinfonie« am heutigen Freitag, den 14. Dezember um 19.30 Uhr im König Albert Theater haben wir den Dirigenten, Herrn GMD Florian Merz, kurz zum Programm befragt, um etwas mehr über die musikalische Orchesterarbeit im Vorfeld zu erfahren. Viel Vergnügen!

Was ist die schönste Stelle des Konzertes?
Gemeinsam mit den jungen Preisträgern beim eher unbekannteren Telemann-Doppelkonzert mit Enthusiasmus dafür zu sorgen, dass auch das Publikum am Ende von diesem Werk begeistert ist.

Was ist die größte Herausforderung des Programms?
Das musikalische Zusammenführen unserer Solist*innen mit dem Orchester beim Doppelkonzert von Telemann: Normalerweise reisen die Solisten mit ihren Soloparts bestens vorbereitet an, bei zwei Solostimmen gelingt das perfekte Abstimmen nur in der gemeinsamen Arbeit mit Orchester und kann sich auch da erst richtig entfalten.

Warum der Titel »Weihnachtssinfonie«?
Die Adventszeit in Bad Elster ist gerade mit passender Musik eine wunderbare Tradition: Alle Jahre wieder eine Sinfonie der Weihnacht – aber natürlich mit neuem Programm!

Welches Werk möchten Sie unbedingt auch zukünftig aufführen?
Vivaldis Concerto »Il Cardellino«: Beim Musizieren seiner charakterstarken Musik fühle ich mich immer gleich in seine Heimat und meine Lieblingsstadt Venedig versetzt. Und dann wird für mich unsere Theaterbühne zum Markusplatz, der blaue Zuschauerraum zur Lagune und die rote Parkettbestuhlung zu venezianischen Gondeln in den Kanälen großartiger Musik.

Welche Partitur liegt zur Zeit in Ihrem Arbeitszimmer?
Schumann 4. Ich darf dieses sächsische Meisterwerk zum Jahresbeginn 2019 mit dem renommierten Jerusalem Symphony Orchestra in zwei Symphoniekonzerten in der heiligen Stadt dirigieren! Außerdem: Offenbachs »La vie Parisienne«: Im Januar geht’s mit den Proben für die Premiere im Februar in Bad Elster los und diese Musik kann zur Sucht werden ...

Herr Merz, wir danken Ihnen für dieses Probeninterview!